Juliane Brandes – Curriculum Vitae

Juliane Brandes

Juliane Brandes
1962 Hamburg (Germany)


[last updated: 05/2011]

Education and experience

1982 – 1985 Goldschmiedelehre in Hamburg
Mitarbeit im Bildhaueratelier von Gerhard Brandes
1986 – 1990 Studium an der Fachhochschule für Gestaltung Pforzheim bei Prof. J.R. Lorenzen und Georg Dobler

1990 Assistentin von Frau Prof. Johanna Dahm an der Internationalen Sommerakademie, Salzburg

seit 1991 Lehrtätigkeit am Berufskolleg für Design – Schmuck und Gerät, Pforzheim
1992 Mitgestaltung der Landesgartenschau, Pforzheim
1993 Assistentin von Frau Prof. Esther Brinkmann und Frau Prof. Johanna Dahm an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg

Exhibitions (selection)

1990 Triennale des Deutschen Kunsthandwerks, Museum für Kunst und Handwerk, Frankfurt
Kestner Museum Hannover, Museum für Kunsthandwerk Leipzig
Galerie Marzee, Nijmegen
“Geometrie”, Sonderschau gestaltendes Handwerk, Internationale Handwerksmesse, München
“T-Räume”, Annette Wohlleber und Juliane Brandes, Schmuckforum Zürich
“Brandes, Krüger, Wohlleber”, Galerie Marzee, Nijmegen

1993 Ausstellung Galerie Isabella Hund, München
“cheminements”, Galerie Noblesse Oblique, Lausanne

1994 Schmuckszene ’94, Sonderschau der Internationalen Handwerksmesse ’94
Triennale des Deutschen Kunsthandwerks. Museum für Kunst und Handwerk, Frankfurt; Museum für Kunsthandwerk, Leipzig

1995 Fingergefäße und andere Körper, Esther Brinkmann und Juliane Brandes, Werkstattgalerie Berlin
Six-Pack, Schmuckmuseum Pforzheim

1996 Galerie Michel Zeller, Bern
Six-Pack, Deutsches Goldschmiedehaus, Hanau

2000 Schmuckgestaltung in Pforzheim, Schmuckmuseum Pforzheim
Asymetrie und Harmonie, Deutsches Goldschmiedehaus Hanau

2001 Ornaments from there, Ornaments from here, Museum of Design and Applied Arts, Lausanne. Schmuck und Objekte
2001 Galerie Marzee, Nijmegen

2004 Galerie Marzee, Nijmegen

seit 2005 Ornamentum gallery hudson N.Y.

2006 „Traumwandler“ Galerie Beatrice Lang, Bern

2007 „Wertzeichen“ Goldschmiedehaus Hanau

2008 Kleinplastik, Galerie Clemens Thimme, Karlsruhe

2009 „Meine Freunde“ Galerie Beatrice Lang, Bern
Kleinplastik,“ Das kleine Format“ Galerie Clemens Timme, Karsruhe

Awards

1991 1. Preis im Gartenarchitektur – Wettbewerb für die Hallenschau der Landesgartenschau Pforzheim
1992 Alen Müller Hellwig Kunsthandwerk Preis

Publications

Katalog der “‘Triennale des deutschen Kunsthandwerks’, Frankfurt 1990, S. l/und 90/91
Art Aurea 4/92, S. 42 – 45
Katalog zur Ausstellung ‘Schmuckszene ’94′, München 1994
Katalog zur ‘Triennale des deutschen Kunsthandwerks’, Frankfurt 1994, Nr. 8
Katalog „Wertzeichen“ Gesellschaft für Goldschmiedekunst Hanau

Collections

1990 Museum für Kunst und Handwerk, Frankfurt
1994 Schmuckmuseum Pforzheim

Introduction to the 2011 exhibition (in German)

Schmuck und Skulptur

Im Werk von Juliane Brandes inspirieren sich seit zehn Jahren Skulpturen und Schmuckstücke gegenseitig. Sie arbeitet nicht nach der Natur, sondern mit der Natur. Fundstücke und bildhauerisches Modellieren bestimmen den Entstehungsprozess.

Zwischen zwei Hosenbeinen mit nackten Füßen sprießt ein drittes und das Ganze entpuppt sich als Ast. Der Ursprung ist die Natur, die verfremdet zu etwas neuem Lebendigen wird.
Das Paradoxe findet sich in vielen Arbeiten von Juliane Brandes. Die Erwartung des Betrachters wird durch eine humorvolle Wendung irritiert.

Ein türkisfarbener Kopf hat keine Augen, aber trotzdem will er etwas sehen. Die Augentrichter saugen die Welt gierig auf, aber ist es die Wirklichkeit?

Die Baumflechte verwandelt sich in einen skurrilen Hirschkäfer oder ist es ein Oktopus?

Haarige Seegrasknäule werden zu prallen zitternden Brüsten.

Alle Skulpturen sind Materialkombinationen. Durch formalen Erfindungsgeist und Humor finden sie, wie in einer Metamorphose, ihre neue naturhafte Gestalt.

– Dr. Ulrike Thimme